Entwertung

Die Entwertung bzw. Abstempelung eins Postwertzeichens (Briefmarke) bedeutet das Kennzeichen einer gebrauchten Briefmarke durch einen Poststempel (meist aus Metall, aber auch aus Gummi, Holz, Federzugentwertung (auch Federstrichentwertung), Handschriftliche Entwertung (durch Datum, Ortsangabe, Initialen, Namenszug, Strich oder ähnliches) oder durch eine andere Entwertungsart um eine erneute Verwendung der Briefmarke zu unterbinden.

Es gab auch sogenannte Entwertungslochungen mit Hilfe eines Locheisens, dies sond sogenannte Firmen und Behörden Lochungen (Perfin bzw. POL – Lochungen), dies sind aber keine Entwertungslochungen im philatelistischen Sinn. Diese Entwertungslochungen stellen Sicherheitsmaßnahmen von Firmen bzw. Behörden dar.

Des Weiteren gibt es noch Entwertungen zu philatelistischen Zwecken. Zu diesen gehören die Ersttagsbriefe, Ersttagsblätter. Diese wurden mittels als Buchdruckstempel bzw. Klischeestempelentwertungen bezeichnet.

Die Nachentwertung von Briefmarken ist eine Entwertungsform, die auch noch heute üblich ist. Dabei werden Briefmarken, die versehentlich nicht gestempelt wurden, nachträglich entwertet.

Eine Nachentwertung kann beispielsweise durch den Postboten geschehen, der die ungestempelte Briefmarke auf der Postsendung beim Austragen entdeckt. In solchen Fällen streicht er diese oft mit einem Kugelschreiber oder Ähnlichem durch.

Wird nicht abgestempelte oder unleserlich abgestempelte Briefmarke bereits beim Ankunftspostamt entdeckt, wird diese durch eigene Poststempel entwertet. Auf ihnen findet sich der Hinweis "Nachträglich entwertet"

 

Hier einige Beispiele von Entwertungen:

 

verschiedene Entwertungen